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Rettungsdienstbereichsplan Unstrut-Hainich-Kreis

Verwaltungsgemeinschaft Bad Tennstedt, den 26.09.2018

Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis

Fachdienst Brand-, Katastrophenschutz, Rettungsdienst

 

Pressemitteilung – Kreistagsbeschluss vom 25.09.2018 zum Rettungsdienstbereichsplan Unstrut-Hainich-Kreis

25.09.2018

 

 

Am 25.09.2018 beschloss der Kreistag des Unstrut-Hainich-Kreises die sechste Fortschreibung des Rettungsdienstbereichsplanes des Unstrut-Hainich-Kreises.

Der ab 01.03.2019 gültige Plan beinhaltet einige Veränderungen in der Rettungsdienstvorhaltung zum Vorteil der Bürgerinnen und Bürger des Unstrut-Hainich-Kreises.

Die im Vorfeld gemeinsam mit den Kostenträgern erarbeitete Fortschreibung des Rettungsdienstbereichsplanes beinhaltet folgende Veränderungen:

 

Im Bereich Bad Langensalza gibt es bisher in Bad Langensalza und Bad Tennstedt jeweils einen Rettungswagen mit einer Vorhaltung von 24 h / 365 Tage, sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug an 24h in 365 Tagen.

Zusätzlich von Montag bis Samstag zwischen 08.00 Uhr und 16.00 Uhr wird ein weiterer Rettungswagen in Bad Langensalza vorgehalten. Bei diesem Fahrzeug erhöht sich die Vorhaltezeit auf Montag – Freitag 08.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Der Samstag bleibt unverändert.

Weiter sind derzeit von Montag bis Freitag zwei Krankentransportwagen (für Nicht-Notfallpatienten) für 14 Stunden je Tag im Einsatz. Diese beiden Fahrzeuge werden ab 01.03.2019 16 Stunden je Vorhaltetag unterwegs sein.

 

Im Bereich Mühlhausen, mit den Wachbereichen Schlotheim und Katharinenberg sind derzeit 4 Rettungswagen 24h / 365 Tage, sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug, 24h/ 365 Tage, unterwegs.

Hier kommt ein zusätzlicher Rettungswagen hinzu, welcher dann ab dem 01.03.2019 von Montag bis Samstag in der Zeit zwischen 07.00 Uhr und 22.00 Uhr unterwegs sein wird.

Ebenfalls neu eingerichtet wird ein neuer Wachstandort im südlichen Bereich der Stadt Mühlhausen.

Von der Rettungswache Mühlhausen werden momentan vier Krankentransportfahrzeuge betrieben.

Diese Krankentransportwagen (für Nicht-Notfallpatienten) fahren derzeit Montag bis Freitag (werktags) insgesamt 32 h / Tag. Ab 01.03.2019 erhöht sich diese Vorhaltungszeit auf 34 h / Tag.

An Samstagen (werktags) ist derzeit ein Krankentransportwagen für sechs Stunden unterwegs, hier gibt es eine Anpassung auf 8 Stunden.

Der an Feiertagen, welche auf einen Wochentag fallen, für 8 Stunden eingesetzte Krankentransportwagen bleibt unverändert.

 

Diese Veränderungen des Rettungsdienstbereichsplanes waren notwendig geworden, da im Unstrut-Hainich-Kreis in der Vergangenheit, bis heute, die Einsatzzahlen stetig angestiegen sind.

Um die vom Gesetzgeber vorgegebene Hilfsfrist (die Zeit vom Eingang des Notrufes bis ein Rettungsmittel vor Ort ist) von14 Minuten in der Notfallrettung einhalten zu können, musste die Anzahl der Rettungswagen und auch der Umfang der Vorhaltungszeit erhöht werden.

Der zusätzliche Standort in Mühlhausen wird sich vor allem in den Bereichen Vogtei, Oppershausen, Flarchheim, Altengottern, Großengottern und der Stadt Mühlhausen positiv auf die Einhaltung der Hilfsfrist auswirken.